SPD-PLW Markt Altdorf

Eine ausgeprägte Sachpolitik ist immer gefragt

v.l. Michael Kapfhammer, Christel Engelhard, Filiz Cetin, Ruth Müller, Anja König, Hans Seidl und Hans Wagner

SPD informierte über die Kommunal- bis hin zur Bundespolitik – Zunehmende Armut

„Die aktuelle Stimmung und die Umfragewerte sind noch keine Stimmen an der Wahlurne“. Mit dieser Aussage beschrieb Hans Wagner den derzeitigen „Rückenwind“, den die Sozialdemokraten durch die Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidaten verspüren. Der SPD-Ortsvorsitzende gab hierbei zu verstehen, dass noch viel Überzeugungsarbeit bis zur Bundestagswahl zu leisten sei. Im Verlauf dieser „Aschermittwoch-Veranstaltung“ spannten mehrere Redner auch einen Bogen von der Kommunal- bis hin zur Bundespolitik.

Kommunale Aufbruchstimmung wird vermisst

Hans Wagner (2.v.r.) gratuliert Josef Holler im Beisein der Marktgemeinderäte und Harald Unfried

Beim Jahresrückblick der Altdorfer SPD wurde die kleine und große Politik durchleuchtet

Trotz des offenbar alles überragenden „Flüchtlings-Themas“ gibt es in einer Kommune wie die Marktgemeinde Altdorf auch noch viele andere Heraus-forderungen. Mit dieser Aussage eröffnete Vorsitzender Hans Wagner den SPD-Jahresrückblick, wobei er mit Tischvorlagen die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereines im vergangenen Jahr aufzeigte. Dabei bedauerte der Vorsitzende, dass die Marktgemeinde bis jetzt keine sichtbaren Fortschritte beim geplanten Geothermie-Vorhaben, bei der Grundschulsanierung, bei einer neuen Baulandausweisung und beim Bau preiswerter Wohnungen vorweisen könne.

„Flüchtlingen ein Verbleiben in ihrer Heimat ermöglichen“

Katrin Birkenstock und Regina Lepschy informierten im Beisein der Kommunalpolitiker

SPD im Gespräch mit der AWO und dem kirchlichen Verein „Für und mit Garissa“

Immer mehr Menschen sind vor Krieg, Klima-Veränderungen oder schlechter Wirtschaftslage in ihrer Heimat auf der Flucht. Dabei kommen auch viele Menschen nach Europa und hier nach Deutschland. Mit diesen Worten eröffnete Hans Wagner die vom SPD-Ortsverein einberufene Gesprächsrunde mit Vertretern der AWO und des kirchlichen Vereins „Für und mit Garissa“ sowie mit Kommunalpolitikern. Einig waren sich hier die Versammelten, dass man die Augen vor dieser Entwicklung nicht verschließen darf und die beste Hilfe vorrangig die Unterstützung zum Verbleiben der Menschen in ihrer oder nahe ihrer Heimat sei.

Hortplätze für Schulkinder werden knapp

Seit fast einem Jahrzehnt in der Diskussion: Die Sanierung der Altdorfer Grundschule

Grundschulsanierung bleibt Dauerthema– Mehr Autobahn-Lärm befürchtet

Die überfällige und seit fast zehn Jahren diskutierte Sanierung der Grundschule wird sich zeitlich weiter verzögern. Dieses Resümee zog Hans Wagner, der davon ausgeht, dass  in dieser Wahlperiode (2014 – 2020) kaum mehr ein Baubeginn sein wird. Dabei begründete der SPD-Ortsvorsitzende seine Einschätzung mit der jahrelangen und noch andauern-den, gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem nicht mehr gewollten Architekturbüro sowie mit den neuen Ausschreibungs- und Auswertungsfristen, die zuvor die Marktgemeinderätin und Architektin Christine Kollmeier erläutert hatte.

Zunehmender Altersarmut entgegensteuern

Hartmut Manske, Rolf Haucke, Abgeordnete Rita Hagl-Kehl sowie Gerhard Wick, Wolfgang Mürdter und Inge Lermer

Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl sprach bei SPD-Arge „60 plus“

„Mit dem Volk und nicht gegen das Volk regieren“. Diese Kernaussage prägte die Ausführungen der Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl, die vor der SPD-Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ sprach. Ausgehend von den vor drei Jahren geführten Koalitionsverhandlungen bis zum heutigen Tag zog die Politikerin eine durchaus positive Bilanz. „Vieles ist in dieser Zeit für die Bürger erreicht worden“, meinte die Abgeordnete, wobei sie herausstellte, dass diese große Koalition „keine Liebesheirat“ gewesen sei, sondern stabile Verhältnisse in Deutschland sichern wollte.

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