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SPD-Arge-Vorsitzender Rolf Haucke sprach vor Senioren
„Es kann doch nicht sein, dass in einem der reichsten Industrieländer die mit unserem Geld wirtschaftenden Banker das 100-fache einer Fachkraft verdienen, denen wir die Pflege unserer Angehörigen anvertrauen“. Mit dieser Aussage beschrieb Rolf Haucke, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft „60 plus“, die von vielen Menschen als ungerecht empfundene Entlohnung. Dabei erinnerte er daran, dass die SPD für die vergangenen vier Jahre durchaus Erfolge vorweisen könne, diese „Gerechtigkeitslücke“ zu schließen.
SPD: Nachhaltige Wirtschaftlichkeit fraglich – Kontroversen um Bundes- und Kommunalpolitik
Recht kontrovers wurden das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl und die aktuelle Bundespolitik diskutiert. Einig waren sich hier die Mitglieder des SPD-Ortsvereines nur in einem Punkt: Die Entscheidung der SPD, in Berlin in die Opposition zu gehen, war richtig. Noch kritischer war aber die Aussprache zur Kommunalpolitik. So ist für das kommunale Vorhaben für eine geothermale Fernwärme-Versorgung bereits viel Geld ausgegeben worden. Aber eine Realisierung mit nachhaltiger Wirtschaftlichkeit ist nicht in Sicht, gab 2.Bürgermeister Georg Wild zu verstehen.
SPD/PLW-Fraktion zog „Halbzeitbilanz“
„Die Marktgemeinde hat zwar eine gute Infrastruktur, hinkt aber derzeit der Entwicklung vergleichbarer Kommunen im Landkreis Landshut hinterher“. Diese aus ihrer Sicht erstellte „Halbzeitbilanz“ für diese Wahlperiode zogen SPD/PLW-Fraktion und die Spitze des SPD-Ortsvereins, die nun ihre kommunalpolitische Arbeit für die noch verbleibenden drei Jahre aufeinander abgestimmt haben.
Zu einem geselligen „Senioren-Nachmittag“ bei Kaffee und Kuchen hatte die SPD/PLW-Fraktion ältere Mitbürger aus der Marktgemeinde zum „Huber-Wirt“ nach Gstaudach eingeladen. Und diese waren, unter ihnen der kommunale Seniorenbeauftragte Georg Nirschl sowie Anneliese Teuchner und Maria Prieler vom kirchlichen Seniorenbeirat der Kuratie Pfettrach, dieser Einladung auch rege gefolgt.
Reibungslose Neuwahlen – SPD: Geothermales Vorhaben birgt „großes finanzielles Risiko“
Vorsitzender des SPD-Ortsvereines bleibt Hans Wagner, den die Mitglieder einstimmig bestätigten. Auch seine beiden Vertreter Georg Wild und Hans Seidl wurden wieder gewählt. Zuvor hatte Hans Wagner eine recht positive Bilanz über die Aktivitäten der Altdorfer SPD im Berichtszeitraum 2016/17 gezogen. Deutlich wurde er hierbei zum geothermalen Vorhaben der Marktgemeinde, für das bereits sieben Millionen Euro ausgegeben worden sind, aber bis heute kein Nachweis über eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit bekannt sei.