Senioren verdienen Wertschätzung

Presse

Die Kommunalpolitiker, unter ihnen auch 2.Bürgermeister Georg Wild, suchten auch die Nähe der Senioren

„Die Senioren haben eine große Lebensleistung vollbracht“. Mit dieser Aussage hat 2.Bürgermeister Georg Wild seine Wertschätzung für die ältere Generation zum Ausdruck gebracht, die eine starke Wirtschaft und eine stabile Demokratie geschaffen hat. Hierbei spannte er auch einen Bogen zur bevorstehenden Europa-Wahl. Keinesfalls dürfe Europa den Populisten überlassen werden. „Ein gemeinsames Europa ist für uns Deutsche ein Garant des Friedens“.

Bei gutem Besuch des Seniorennachmittags in der Gstaudacher Gaststätte, den die Fraktion „SPD-Parteilose Wähler“ gemeinsam veranstaltete, rief Ortsvorsitzender Hans Wagner zunächst zu einer Stärkung der Demokratie auf. Dabei erinnerte er an die Lebensleistung der Senioren, die ein kriegszerstörtes Land wieder aufgebaut und Deutschland wieder den Weg zurück in die Völkergemeinschaft geebnet haben.

Klare Worte zur örtlichen Kommunalpolitik fand Georg Wild, der die Ursache für zahlreiche Gerichtsverfahren in politischen Fehlern der Vergangenheit sieht. „Auch die Spannungen im Rathaus wirken sich nicht positiv auf die Marktgemeinde aus“, gab der Kommunalpolitiker zu verstehen.

Von der Rathaus-Politik gehen zu wenige Impulse aus, zeigt sich Georg Wild überzeugt. Statt dessen kämen derzeit die Anstösse zumeist von den Vereinen. Nach Meinung des Kommunalpolitikers muss die Marktgemeinde auf die Entwicklung zu einer älter werdenden Gesellschaft auch die richtigen Antworten finden. „Viele Senioren sehen die Marktgemeinde auch als Ansprechpartnerin. Und hier wird zu wenig getan“, bilanzierte  der 2.Bürgermeister aufgrund seiner Kenntnisse als VdK-Vorsitzender.

Erneut vertrat Georg Wild die Auffassung, dass dem geothermalen Fernwärme-Vorhaben im überschaubaren Zeitraum die wirtschaftlichen Grundlagen fehlen würden. „Niemand ist gegen die Geothermie, aber sie muss nachhaltig wirtschaftlich sein“. Nach seinen Worten muss nun alles unternommen werden, damit die Marktgemeinde aus diesem zum Teil selbst verursachten Finanzdesaster herauskomme.

Trotz manch unterschiedlicher Politik-Ansätze sieht die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard erfreulicherweise die Kollegialität im Marktgemeinderat und im Kreistag gewahrt. Hierbei verteidigte sie auch die Höhe der Kreisumlage. Der Landkreis Landshut ist ein schnell wachsender Wirtschaftsraum, in dem immer wieder Investitionen in die Krankenhausversorgung, in den Schulen und in der Infrastruktur notwendig sind.

Der weitere Verlauf des Seniorennachmittags war von viel Geselligkeit geprägt. Hans Wagner begrüßte hier namentlich auch die kommunalen Seniorenbeauftragten Georg Nirschl und Michael Kapfhammer, die Vorsitzende Johanna Fischer vom kommunalen Seniorenbeirat, Beate Kipper, Anneliese Teuchner und Maria Prieler von kirchlichen Seniorenausschüssen sowie die ehemalige VdK-Vorsitzende Regina Trettwer.

 
 

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