„Senioren dürfen nicht vergessen werden“

Presse

Sabine Wimmer, Hans Seidl und Hans Wagner berichten beim Senioren-Nachmittag der SPD-PLW-Fraktion

„Lebensleistungs-Rente“ muss höher als Sozialhilfe sein

„Wir sind stolz, dass es nach Jahren recht niedriger Erhöhungen heuer bei den Altersrenten eine kräftigere Steigerung gibt“. Mit dieser Feststellung brachte SPD-Ortsvorsitzender Hans Wagner die Stimmung älterer Mitbürger beim Senioren-Nachmittag von „SPD-Parteilosen Wählern (PLW)“ zum Ausdruck. Dabei forderte er von der „großen Politik“, die Senioren bei ihrer Einkommens-entwicklung nicht vom Wirtschaftszuwachs abzukoppeln. Gerade die Senioren hätten mit viel Fleiß und Sparsamkeit das kriegszerstörte Deutschland wieder aufgebaut.

Einen unerwartet guten Besuch verzeichnete die „SPD-PLW-Fraktion“ beim Senioren-Nachmittag beim Huber-Wirt in Gstaudach, zu dem Hans Wagner auch Dr. Eberhard Kluge, Renate Jeretzky, Karl Blechinger und Otto Janak vom kommunalen Seniorenbeirat  sowie die VdK-Ortsvorsitzende Regina Trettwer begrüßen konnte. An die Senioren gewandt, meinte der SPD-Ortsvorsitzende, dass sich insbesondere die gute Beschäftigungslage und der im Vorjahr eingeführte Mindestlohn nun bei der  Rentenerhöhung 2016 auswirken würden.

Auch die auf Forderung der SPD im Berliner Koalitionsvertrag festge-schriebene Einführung einer „Lebensleistungs-Rente“ muss von der Bundesregierung noch in dieser Wahlperiode angegangen werden, bekräftigte Hans Wagner. Nach seinen Worten dürfe es nicht dazu kommen, dass Mitbürger, die zeitlebens gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Sozialhilfeniveaus erhalten. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass die Forderung der SPD, nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in den Ruhestand gehen zu können, bereits realisiert worden ist.

Als Banker rief Hans Wagner die Senioren dazu auf, nicht hohen Rendite-Versprechungen zu erliegen. „Je höher die Zinszusage, um so größer ist das Risiko“, warnte der erfahrene Bankkaufmann. Weiter mahnte er zu großer Vorsicht gegenüber Betrügern, die versuchen, gutgläubige Senioren abzuzocken. Ein bekanntes Phänomen sei hier der „Enkeltrick“.

Die Vorsitzende Sabine Wimmer von der „SPD-PLW-Fraktion“ wandte sich anschließend in humorvoller Art an die Senioren, denen sie wünschte, nach einem arbeitsreichen Leben ihren wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Marktgemeinderat Hans Seidl griff dann noch kommunale Entscheidungen auf, wobei er die Erneuerung der nicht mehr zeitgemäßen Möblierung und  Technik des Sitzungsraumes nach 30 Jahren verteidigte.

Auch Josef Sehofer bezog sich auf die für heuer angekündigte Renten-erhöhung, die durchaus den einen oder anderen Ruheständler in den Besteuerungsbereich bringen könnte. Insbesondere die „Neu-Rentner“, deren Ertragsanteil alljährlich um zwei Prozentpunkte steigt, kommen oft an die steuerliche Freibetragsgrenze, erläuterte der Altbürgermeister.

Geselligkeit, die „Auffrischung“ alter Erinnerungen und das Kennenlernen prägten den weiteren Verlauf dieses Senioren-Nachmittags. Deshalb äußerte sich Hans Wagner auch recht zufrieden über den Zuspruch der älteren Mitbürger, die sich trotz nachvollziehbarer Sorgen um die „Flüchtlingspolitik“, über gemeldete Einbrüche und Diebstähle und über die leider immer niedriger werdende Hemmschwelle für Gewaltdelikte nicht verunsichern lassen sollten.

 
 

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