Grundschulsanierung wird teurer

Presse

Teurer werden nun die Sanierung der Grundschule und der Ersatzbau fürs Bauamtsgebäude

Baustopp für Pfettracher Windrad-Bau gerichtlich bestätigt

Fehlendes Bauland, zu wenige Wohnungen, die Sanierung und der Teilneubau der Grundschule und nicht zuletzt das Verfahren um den zumindest vorläufig gescheiterten Bau des Pfettracher Windrades – das sind die derzeit am meisten diskutierten Themen in der Marktgemeinde, erklärte SPD-Ortsvorsitzender Hans Wagner. Nach seinen Worten scheinen sich dagegen die meisten Bürger vorerst mit dem teuren Aus des geothermalen Fernwärme-Vorhabens abgefunden zu haben.

Die SPD-Versammlung in der Gstaudacher Gaststätte Huber eröffnete Hans Wagner mit einem Ausblick auf die geplante Feier zum 100-jährigen Bestehen des SPD-Ortsvereines. Ermutigt durch das damals herausragende Ergebnis der SPD in Altdorf mit 42 Prozent bei der Reichtagswahl 1919 entstand hier ein erster Zusammenschluss von Sozialdemokraten. In dieser langen Zeit hat der SPD-Ortsverein auch eine bewegte Geschichte erlebt.

Hinsichtlich der Sanierung und des Teilneubaues der Grundschule räumte 2.Bürgermeister Georg Wild auf Nachfrage ein, dass der Marktgemeinde auch Kosten von rund einer Million Euro aus dem aufgelösten Architekten-Vertrag mit einem Stuttgarter Büro entstanden seien. „Wesentlich teurer für die Marktgemeinde wird nun aber die zeitliche Verzögerung. Die Realisierung der Schulbau-Maßnahme einschließlich eines neuen Bauamtsgebäudes ist derzeit auf rund 20 Millionen Euro veranschlagt“, rechnete der Kommunalpolitiker vor. „Ob und inwieweit die hier kalkulierten Baukosten eingehalten werden können, das wird sich zeigen“, meinte recht skeptisch die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard.

„Die Nachfrage nach Wohnungen im Marktgebiet ist ungebrochen“, berichtete Marktgemeinderat Michael Kapfhammer. Selbst in oder um München beschäftigte Arbeitnehmer suchen hier in Altdorf eine Wohnung, weil für viele von diesen die Mietpreise  in München zumeist unerschwinglich geworden sind. Nach Meinung von Marktgemeinderat Hans Seidl benötigt Altdorf dringend Flächen für den Wohnungsbau.

Der Baustopp für den Pfettracher Windrad-Bau ist, wie Georg Wild berichtete, vor einigen Tagen vom Bayerischen Verwaltungs-gerichtshof bestätigt worden. Damit war eine dort eingereichte Beschwerde wegen des Baustopps nicht erfolgreich. Deshalb muss nun die Hauptsache-Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichts Regensburg abgewartet werden. Die Kommunalpolitik hat darauf keinen Einfluss, folgerte Georg Wild.

 
 

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