“Eine Kommune, in der auch der Anteil der Senioren weiter zunehmen wird, muss sich dieser demographischen Entwicklung noch stärker als bisher stellen.” Mit dieser Kernaussage skizzierte 3.Bürgermeister Georg Wild, Kandidat der “SPD - Parteilosen Wähler” für das vakante Bürgermeisteramt, die künftige Arbeit mit und für die Senioren. Dabei zeigte Udo Schneider, Vorsitzender des kommunalen Seniorenbeirats, dessen Vorstellungen an eine “seniorenfreundliche Kommune” auf.
Bei diesem Senioren-Nachmittag am Donnerstag den 12. Juli in der Gstaudacher Gaststätte Huber zeigte sich Georg Wild vom überraschend guten Besuch recht erfreut. Vor grundsätzlichen Aussagen über die kommunale Seniorenarbeit schilderte der Bürgermeisterkandidat zunächst seinen Lebensweg. Als gebürtiger Altdorfer, der auch beruflich erfolgreich ist, hat er hier seine Kindheit und Jugendzeit erlebt.
“Der Einsatz für die Jugend nützt auch den Senioren. Und für die älteren Mitbürger hat der Sicherheitsgedanke für das Wohnen und Leben in der schon verstädterten Marktgemeinde durchaus einen hohen Stellenwert”. So beschrieb Georg Wild die Aufgabenstellung, vor der ein Bürgermeister steht. Hierbei verwies darauf, dass gerade unter dem einstigen Bürgermeister Josef Sehofer die Jugendarbeit ausgebaut worden ist. “Damit sind in den folgenden Jahren ärgerliche Auffälligkeiten durch orientierungslose Heranwachsende deutlich zurückgegangen”.
“Ich will mich um die Anliegen der Senioren und der Jugend gleichzeitig kümmern”, gab Georg Wild zu verstehen. Dabei sieht er sich, wie er besonders betonte, auch als Zuhörer und Gesprächspartner, um das Miteinander zu erreichen. Und dazu gehört für ihn auch ein Rathaus als moderne Dienstleistung. Weiter ist für Georg Wild auch besonders wichtig, dass die Senioren möglichst lange zu Hause, also “in den eigenen vier Wänden”, bleiben können.
Unabhängig von Zielen der Seniorenarbeit thematisierte Georg Wild auch noch den Aufbau einer geothermalen Fernwärmeversorgung, bei der die Finanzierung die größte Herausforderung ist. Dagegen ist, so der Kandidat, das Thema “Nordumgehung” angesichts der baldigen Fertigstellung abzuhaken. Neu ist der Wunsch der Pfettracher, einen Anschluss an das Stadtbusnetz zu erreichen. “Hierzu müssen noch gezielte Gespräche geführt werden“, schloss der mit Beifall bedachte Bürgermeisterkandidat.