Wege entstehen dadurch, dass man sie geht

Verkehr


Bürgermeister Sebastian Satzl, stv. Landrätin Christel Engelhard, Fraktionsvorsitzende Ruth Müller, Kreisrat Arno Wolf

Ortsumfahrungen B299 und Ausbau der LA 23 besprochen - SPD-Kreisräte besuchten Bürgermeister Sebastian Satzl in Weihmichl

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht – und Straßenbauprojekte kommen voran, wenn man sich gemeinsam dafür einsetzt“, so die Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller. Gemeinsam mit ihren Kreistagskollegen Arno Wolf aus Pfeffenhausen und stellvertretender Landrätin Christel Engelhard aus Altdorf waren sie zu Gast bei Weihmichls Bürgermeister Sebastian Satzl um zwei wichtige Straßenbauprojekte im nördlichen Landkreis Landshut zu besprechen.

Im Juli fand ein „Runder Tisch“ in Weihmichl statt, an dem auch der Bundestagsabgeordnete Florian Pronold und die Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer teilnahmen. Die von MdL Werner-Muggendorfer an den Ministerpräsidenten gestellte Anfrage wurde zwischenzeitlich von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern beantwortet.

Bürgermeister Sebastian Satzl sah in der Antwort einen „kleinen Schritt nach vorne“ in den jahrelangen Bemühungen der Orte Neuhausen und Weihmichl für die Ortsumfahrungen. Die Oberste Baubehörde teilte nämlich mit, dass der Vorentwurf für die Ortsumfahrung Weihmichl dem Verkehrsministerium in Berlin mit der Bitte zum Zustimmung vorgelegt wurde. Und die Zustimmung wurde vom Bund für den Sommer signalisiert. Für die Ortsumfahrung Neuhausen muss noch die artenschutzrechtliche Prüfung erarbeitet werden und dann wird dieser Vorentwurf dem Bund vorgelegt.

Zur Abstimmung der weiteren Vorgehensweise beschlossen die Kommunalpolitiker, dass die SPD-Fraktion ihre Bundestagsabgeordneten noch einmal über die Dringlichkeit des Ausbaus unterrichtet, damit der Ausbau in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen wird, wenn nun schon dem Vorentwurf zugestimmt wurde.

Bürgermeister Satzl wird sich hinsichtlich der Ortsumfahrung Neuhausen bemühen, für eine zeitnahe artenschutzrechtliche Prüfung bei den entsprechenden Behörden zu werben.

Kreisrat Arno Wolf und stellvertretende Landrätin Christel Engelhard wiesen darauf hin, dass man bei Straßenbaumaßnahmen einen langen Atem brauche. Und es bedürfe der Zusammenarbeit über alle kommunalen und parteipolitischen Grenzen hinweg, wenn man etwas erreichen wolle. Gemeinsam mit der Gemeinde Weihmichl habe man sich auch stets für die Verlegung des „Zornhofer Bergs“ an der B299 eingesetzt. „Meine ganze Amtszeit von 18 Jahren als Bürgermeister war ich immer wieder damit beschäftigt“, erinnerte sich Arno Wolf noch gut an die langwierigen Verhandlungen.

Ein weiteres Anliegen war den vier Kommunalpolitikern bei ihrer Zusammenkunft auch der Ausbau der Kreisstraße LA 23 von Unterneuhausen nach Furth. Bei der Landkreis-Bereisung des Tiefbau-Ausschusses 2006 habe man sich diese Straße bereits angeschaut, die nur 4,50 Meter breit sei. Damals habe man sich jedoch entschieden, abzuwarten, bis die Sanierung der B299 bzw. die Verlegung des Zornhofer Bergs erfolgt sei, um die LA 23 nicht durch den Umleitungsverkehr gleich wieder zu beschädigen, erinnerte sich Arno Wolf, der Mitglied im Tiefbau-Ausschuss ist. Der für 2007 / 2008 angedachte Vollausbau dieser Straße müsse nun endlich in Angriff genommen werden, um der Verkehrsbelastung dieser Straße durch den gestiegenen Transportbedarf durch die Einführung des Nachmittagsunterrichts beim G8 nach Furth gerecht zu werden.

 

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