Der SPD-Ortsverein erörterte am 6. Juni im Gasthaus Frauenbauer in Altdorf das kommunale Geschehen.
Der SPD-Ortsverein erörterte am 6. Juni im Gasthaus Frauenbauer in Altdorf das kommunale Geschehen.
“Der Umstieg von der Atom-Energie auf regenerative oder alternative Energien schließt auch den Aufbau einer Fernwärme-Versorgung in Altdorf mit ein”, erklärte Ortsvorsitzender Hans Seidl bei der turnusgemäßen SPD-Versammlung im Gasthaus “Frauenbauer”. Nach seinen Angaben sei aber hier die Abklärung der Finanzierung derzeit noch die größte Herausforderung.
Nach Meinung des 3.Bürgermeisters Georg Wild ist die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung beim Thema “Kernenergie” erheblich erschüttert worden. “CDU/CSU und FDP haben hier einen doppelten Salto vollzogen”. Auch die Kosten, die durch die jetzt terminierte Abschaltung der Kernkraftwerke auf die Steuerzahler und Stromverbraucher zukommen, sind noch nicht abschließend geklärt, urteilte der Kommunalpolitiker.
Für die Sanierung der Hauptschule Altdorf läuft derzeit die Ausschreibung, berichtete Georg Wild. “Hier sind wir zuversichtlich, noch heuer mit diesen Sanierungsarbeiten beginnen zu können”. Dagegen hat sich, so seine Information, der Beginn bei der geplanten Sanierung des kirchlichen Kindergartens St.Josef zeitlich verzögert.
Recht erfreulich ist, wie Georg Wild unterstrich, der Weiterbau der Altdorfer Nordumgehung. “Nach dem jetzigen Informationsstand können wir davon ausgehen, dass die Strasse bis zum Herbst 2012 fertig gestellt und dann für den Verkehr freigegeben wird. Deshalb sollte, so der Kommunalpolitiker, auch bereits an die Detail-Planung für einen Kreiselbau bei der “Wadenspanner”-Kurve gedacht werden. Dadurch könnte an dieser Kreuzung auch die Verkehrssicherheit weiter verbessert werden.
“Die enorme Wettbewerbsfähigkeit, die derzeit Deutschland vorweisen kann, ist das Ergebnis der Reformen der früheren Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder, zeigt sich Georg Wild überzeugt. Nach seinen Worten stehe aber Europa derzeit vor einer sehr ernsten Finanzkrise, die auch Rückwirkungen auf Deutschland habe. Das spüren bereits viele Mitbürger beim tagtäglichen Einkauf. Dabei ist die Verteuerung der Energie der größte Preistreiber.
Die finanzielle Lage der Kommunen, die in den vergangenen Jahren weitere Lasten aufgebürdet bekommen haben, ist recht unterschiedlich, gab Georg Wild schließlich noch zu verstehen. So hat sich heuer der Landkreis Landshut veranlasst gesehen, die Kreisumlage zu erhöhen. Deshalb muss auch Altdorf aus seinen Einnahmen ebenfalls eine höhere Kreisumlage abführen.