Kandidaten der Liste "SPD-Parteilose Wähler", hier mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller„SPD – Parteilose Wähler“ nominierten Kandidaten – Georg Wild wieder Listenführer
Mit viel Zuversicht in die Kommunalwahl 2014 gehen „SPD – Parteilose Wähler“, die gemeinsam eine 24-köpfige Kandidatenliste erarbeitet und aufgestellt haben. Listenführer ist der dritte Bürgermeister Georg Wild. Die stellver-tretende Landrätin Christel Engelhard hat sich bewusst für den letzten Listenplatz entschieden. „Auf dieser Liste sind alle Gebietsteile des Marktes und fast alle gesellschaftlichen Gruppen vertreten“, gab Georg Wild zu verstehen.
Die Nominierungsversammlung am Montag den 30.12.2013 im Gasthaus Frauenbauer eröffnete SPD Ortsvorsitzender Hans Seidl mit der Aussage, wieder mit Parteilosen eine gemeinsame Kandidatenliste für die Marktgemeinderatswahl 2014 aufstellen zu wollen. An diese Aussage knüpfte auch deren Sprecherin Sabine Wimmer an, die auch die bisher in der Fraktion gute Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene über die Parteigrenzen hinweg bestätigte.
Das Organisatorische, das der geheimen Wahl vorausging, wurde unter der Leitung der Landtagsabgeordneten Ruth Müller zügig abgewickelt, so dass die nachfolgende aufgeführte Kandidatenliste einstimmig angenommen worden ist:
Georg Wild (dritter Bürgermeister), Sabine Wimmer (Marktgemeinde-rätin), Hans Seidl (Marktgemeinderat), Michael Kapfhammer (Markt-gemeinderat), Christine Kollmeier, Bernhard Vogel, Manfred Leneis (Marktgemeinderat), Herbert Hämmerl, Hans Wagner, Christoph Wislsperger, Gabi Tischler, Dr. Mathias Wieland, Otto Janak, Walter Sprinz, Michaela Stangl, Heinz Jungbauer, Dominik Sigl, Ronald Sager, Willi Koller, Birgit Schlemmer, Dr. Hans Schwarz, Peter Grohmann, Jörg Rückl, Christel Engelhard (stellvertretende Landrätin)
Diese Aufstellungsversammlung nutzte dritter Bürgermeister Georg Wild auch zu einigen Anmerkungen über die örtliche Kommunalpolitik. „Der Aufbau einer geothermalen Fernwärmeversorgung wäre zwar ökologisch äußerst sinnvoll, ist aber auch von großen Finanzrisiken geprägt“, stellte der Kommunalpolitiker fest.
Mit dieser Antwort reagierte er auf die Anmerkung von Altbürgermeister Josef Sehofer, dass er seit fünf Jahren schriftlich und mündlich verlässliche Aussagen über die nachhaltige Wirtschaftlichkeit einer geothermalen Fernwärmever-sorgung fordere. „Altdorf wird dieses Vorhaben kaum alleine realisieren können.“ Nach Meinung des ehemaligen Bürgermeisters braucht Altdorf hier mindestens einen finanzkräftigen Partner. Georg Wild sagte ihm zu, diese Überlegung von Josef Sehofer nochmals beim amtierenden Bürgermeister vorzutragen.
Einige hunderttausend Euro hat allein, so Georg Wild, eine heute „wertlose Datenaufnahme“ für die geothermale Wärmeversorgung gekostet. „Vieles ist hier schiefgelaufen.“ Dazu erklärte der Kommunal-politiker, der Marktgemeinderat könne nicht immer alles in Frage stellen, was der Bürgermeister und seine Verwaltung vortragen. Der wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl 2012 versandte „Bauzeitenplan für den Aufbau der geothermalen Fernwärmeversorgung“ sowie die ebenfalls damals erfolgte Aussage des Bürgermeisters über hoffnungsvolle Gespräche mit Banken haben die Bürger verunsichert. „Insgesamt erwarten wir einen sparsamen Umgang mit den kommunalen Steuern und ausführlichere Informationen zu den auf der Tagesordnung der Sitzungen stehenden Themen“ bekräftigte Georg Wild im Hinblick auf die neue Wahlperiode. „Altdorf ist und bleibt nämlich eine finanzschwache Kommune, die wegen ihrer Schlüssel-zuweisungen am Finanztropf des Freistaats Bayern hängt.“