Mieter sind im Stich gelassen worden

Soziales

SPD im Landkreis Landshut kritisiert den Verkauf der GBW-Wohnungen

Der 8. April 2013 wird als schwarzer Tag für die Mieterinnen und Mieter der GBW-Wohnungen in Stadt und Landkreis Landshut in Erinnerung bleiben, so die Kreis- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller.

Der Augsburger Wohnungskonzern „Patrizia“ hat für 2,5 Milliarden Euro den Zuschlag bekommen und somit den größten Immobilien-Deal seit Jahren in Deutschland abgewickelt. Auch in Altdorf wird dieser Immobilien-Deal Sorgenfalten bei den Mieterinnen und Mietern der über 200 GBW-Wohnungen auslösen, ist sich die SPD im Landkreis Landshut sicher. Der 10 Milliarden schwere Mühlstein des Landesbank-Debakels aus 2008 hat nun auch isarabwärts Wellen geschlagen. Die CSU hat sich auf dem Balkan verzockt und die Schwächsten in unserer Gesellschaft sind nun die Leidtragenden.

Die SPD befürchtet, dass es durch Sanierungen zu Mietsteigerungen bei den GBW-Wohnungen kommen wird und sich viele Mieter dann die Wohnungen nicht mehr leisten können. Die Alternative sei dann der freie Wohnungsmarkt, aber hier sei bezahlbarer Wohnraum knapp. Letzten Endes müsse dann der Landkreis – also die Kommunen – über das Wohngeld die Mietsteigerungen ausgleichen. Alternativ hätte der Freistaat selbst die Wohnungen von seiner Tochter der BayernLB erwerben müssen, um die Mieterinnen und Mieter dauerhaft zu schützen und bezahlbaren Wohnraum zu erhalten.

 

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