„Marktgemeinde muss viele Aufgaben lösen“

Presse

Hans Wagner begrüßte mit Hans Seidl und Georg Wild den neuen SPD-Fraktionssprecher im Kreistag Sebastian Hutzenthaler

SPD-Ortsverein sieht enormen Handlungsbedarf in der Kommunalpolitik – Delegierte gewählt

Engen Kontakt zu den Bürgern hat der SPD-Ortsverein auch im Berichts-zeitraum 2015/16 gehalten, listete Vorsitzender Hans Wagner bei der Jahreshauptversammlung am 8. Juni im Gasthaus Frauenbauer auf. Dazu verdeutlichte 2.Bürgermeister Georg Wild, dass er sich weitere Anstrengungen der Marktgemeinde bei der Bereitstellung von mehr Betreuungs- und Hortplätzen für Schulkinder, beim Ausbau des Hochwasserschutzes und bei der überfälligen Planung für die Grundschulsanierung erhoffen würde. Aktuelle Themen sind ebenfalls das Geothermie-Projekt, der „soziale Wohnungsbau“ und eine Netzausweitung für das „schnelle Internet“.

Diese SPD-Jahreshauptversammlung beim „Frauenbauer“ eröffnete Hans Wagner mit einer Auflistung über die durchgeführten Veranstaltungen. „Der Ortsverein hat dabei viele aktuelle Themen aufgegriffen und versucht, die Bürgerinteressen darzustellen“, betonte der Ortsvorsitzende. Dazu warb er auch für einen guten Besuch des geplanten SPD-Sommerfestes am 31.Juli beim „Frauenbauer“.

Bei der Aufstellung des Wahlkreiskandidaten für die Bundestagswahl 2017 wird, so das Ergebnis der durchgeführten Wahl, Hans Seidl den Ortsverein vertreten. Ersatzdelegierte sind Georg Wild und Hans Wagner. Einen zufriedenstellenden Kassenbericht erstattete    Otto Janak, der erklärte, dass der Ortsverein im Berichtszeitraum einen Überschuss erwirtschaften konnte. 

Als ein „Heimspiel“ in Altdorf wertete Sebastian Hutzenthaler seinen ersten Auftritt beim SPD-Ortsverein Altdorf, weil er hier über Jahre hinweg als Mittelschullehrer gewirkt habe und ihm daher das örtliche Geschehen vertraut ist. Aus der Sicht des Landkreises bezeichnete er den „sozialen Wohnungsbau“ und das Wohnen für eine immer älter werdende Gesellschaft als eine der drängendsten Aufgaben. Er appellierte deshalb an die Altdorfer, sich als stadtnahe Kommune auch dieser Herausforderung zu stellen. Die jüngsten Unwetter seien, so der neue Fraktionsvorsitzende im Kreistag Landshut, ein Zeichen des sich verstärkenden Klimawandels. Der Ausbau des Hochwasserschutzes müsse deshalb forciert werden.

Auf die Bundespolitik eingehend, erwartet sich hier Sebastian Hutzenthaler eine „klare Linie“ der Sozialdemokraten und eine überzeugende Person an der Spitze als „Zugpferd“. In einer sich verändernden Gesellschaft steht auch die Politik vor großen Herausforderungen, bekräftigte der Fraktionsvorsitzende. Deshalb dürfen die Bürger die Augen vor diesen Veränderungen nicht verschließen.

Mit Hintergrundinformationen wandte sich Georg Wild an die Versammlungsteilnehmer. Nach seinen Angaben ist die gerichtsanhängige Auseinandersetzung um den Planungsauftrag für die Grundschulsanierung noch nicht abgeschlossen. Weiter muss sich die Marktgemeinde, angesichts des Fehlens preisgünstiger Mietwohnungen, auch um den „sozialen Wohnungsbau“ bemühen. Hierfür geeignete Flächen könnten bei Altdorf-Süd geschaffen werden.

„Das Geothermie-Projekt ist zwar ökologisch sinnvoll, aber wirtschaft-lich noch nicht gesichert“. Mit dieser Aussage erneuerte Georg Wild seine altbekannte Beurteilung dieses Vorhabens. Deshalb gab er auch zu verstehen, dass die Marktgemeinde kaum alleine die Fernwärmeversorgung realisieren kann. Bis heute sind aber schon rund sechs bis sieben Millionen Euro verbaut worden.

Vor 20 Jahren hat der damalige Bürgermeister Josef Sehofer den Hochwasserschutzbau in Altdorf, Eugenbach und Ganslberg begonnen, stellte Georg Wild zu diesem aktuellen Thema fest. Dabei erinnerte er daran, dass hier zunächst viel Widerstand überwunden werden musste, später aber auch viel Anerkennung gekommen sei. Nachhaltig warb der Kommunal-politiker für eine Fortsetzung des Hochwasserschutzbaues, auch wenn wir uns nicht vor allen Niederschlagsereignissen schützen können.

Zum neuen Schuljahr 2016/17 werden in Altdorf viele Betreuungs- und Hortplätze für Schulkinder fehlen, ist Georg Wild überzeugt. Nach seiner Forderung muss die Marktgemeinde sofort diesen Mangel angehen und im Interesse der Eltern nach einer Lösung suchen.

 
 

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