SPD-PLW Markt Altdorf

Kaufkraftverlust für viele Bürger spürbar

Veröffentlicht am 16.03.2012 in Presse

Ehrung von Erika Graf durch Hans Seidl mit Christel Engelhardt, Georg Wild und Michael Kapfhammer

“Viele Arbeitnehmer, Rentner und Pensionäre verzeichnen seit Jahren einen Kaufkraftverlust”, erklärte SPD-Vorsitzender Hans Seidl beim traditionellen Fischessen der SPD Altdorf am Aschermittwoch.

Er sieht nämlich die Einkommen dieser Bürgergruppen, die offenbar jetzt schon die Lasten der Euro-Rettungsschirme zu spüren bekommen, von der vergleichsweise guten Wirtschaftslage abgekoppelt. Deshalb müsse hier, so der Vorsitzende, mehr getan werden, um eine steigende Altersarmut zu vermeiden.
Das traditionelle Fischessen der Altdorfer SPD im Gasthaus “Frauenbauer” nutzte Hans Seidl auch zur Ehrung von Erika Graf, die der SPD schon 45 Jahre lang die Treue gehalten hat. Hierfür erhielt sie auch eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Mit launigen Worten bedankte sich die Geehrte. Sie rief in Erinnerung, dass damals, als sie der SPD beigetreten ist, noch Beschimpfungen wie “vaterlandslose Gesellen” zu ertragen waren. Heute, nach einem halben Jahrhundert, hat sich dieses Bild grundlegend geändert. “Wir können stolz auf die sozialdemokratische Politik sein”.
Im Verlauf seiner Ausführungen ging Hans Seidl auch auf die steigenden Spritpreise ein. Nach seiner Auffassung muss die nicht mehr zeitgemäße Pendler-Pauschale angehoben werden. “Trotz eines neuerlichen Rettungspakets für Griechenland wird uns die Euro-Krise weiter beschäftigen”, zeigt sich der Ortsvorsitzende überzeugt. “Der Sparer zahlt hier die Zeche”. Und am Ende, so seine Befürchtung, wird Griechenland vor einem Staatsbankrott nicht zu retten sein.
Über das Altdorfer Kommunalgeschehen informierte 3.Bürgermeister Georg Wild. Nach seiner Mitteilung befinde sich die Hauptschulsanierung im Zeitplan. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Schulleitung konnte hier bei dieser Sanierung eine “Container-Lösung” vermieden werden.
Zur Verringerung von Verkehrsgefahren ist nach Meinung von Georg Wild ein Verkehrskreisel an der “Wadenspanner”-Kurve in der Ortsmitte Altdorf notwendig. Dieses Vorhaben muss in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Dagegen konnte in Pfettrach, wie der Kommunalpolitiker erwähnte, mit der Montage einer Straßenbeleuchtung am Gehweg vom Sportheim zur Neubausiedlung ein langgehegter Wunsch vieler Bürger erfüllt werden.
Auf seinen Vorschlag habe, wie Georg Wild berichtete, eine Abordnung aus allen Fraktionen nun Unterhaching besucht, um sich dort über das Geothermieprojekt zu informieren. “Trotz unterschiedlicher Ausgangslage müssen auch wir in Altdorf den Finanzbedarf für die Fernwärmeversorgung genauer abklären”, betonte der Kommunalpolitiker. Voraussetzung für eine Wirtschaftlichkeit seien ein hoher Anschlussgrad und eine stete Transparenz für die Bürger. Nach einigen Jahren der Inbetriebnahme des Fernwärmenetzes, für das nun die weitere Bohrung auf dem Ziegelei-Gelände erstellt wird, müsse eine “schwarze Null” herauskommen. “Diese Hausaufgaben wollen wir mit einer überparteilichen Zusammenarbeit erreichen”, versprach Georg Wild.
An diese Aussagen knüpfte auch Christel Engelhard an, die das fast nur mit Fremdkapital geplante, etwa 50 Millionen teuere Geothermieprojekt als die größte Herausforderung für die Marktgemeinde sieht. “Hoffentlich wird dieses Projekt nicht teuerer”, erklärte die stellvertretende Landrätin.
Nach den weiteren Informationen der Kommunalpolitikerin schreiten der Bau der Altdorfer Nordumgehung und des Ergoldinger Gymnasiums zügig voran. Dies gilt auch für den Berufsschulbau beziehungsweise Teilsanierung in Landshut mit einem Kostenvolumen von rund 100 Millionen Euro.
Schließlich verwies Christel Engelhard auch noch auf das Ziel der bayerischen SPD, die jungen Menschen im ländlichen Raum zu halten. Dazu seien aber moderne Arbeitsplätze erforderlich, die nur bei einer guten Infrastruktur entstehen. Statt in die Bildung zu investieren, verweigere die CSU derzeit den meisten Referendaren eine Anstellung. “Diese Schulpolitik ist nicht vorausschauend”.

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