Hans Wagner bleibt SPD-Ortsvorsitzender

Presse

Die neue Vorstandschaft der Altdorfer SPD mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller

Reibungslose Neuwahlen – Noch keine Infos zu „Weichenstellungen“ für Kommunalwahlen 2020

Vorsitzender des SPD-Ortsvereines bleibt Hans Wagner, den die Mitglieder bei der Hauptversammlung einstimmig bestätigten. Auch seine beiden Vertreter, Georg Wild und Hans Seidl, wurden wieder gewählt. Zuvor hatte Hans Wagner eine positive Bilanz über die Aktivitäten der örtlichen SPD gezogen. Recht bedeckt hielt er sich aber über die „Weichenstellungen“ für die Kommunalwahl 2020, auch wenn bereits – wie schon seit Jahrzehnten – eine gemeinsame Kandidatenliste mit der Gruppe „Parteilose Wähler“ vorbereitet wird.

Die SPD-Hauptversammlung mit Neuwahlen beim „Frauenbauer“ eröffnete Hans Wagner mit seinem Rechenschaftsbericht. „Es waren für die Sozialdemokraten, wenn man die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 und der Landtagswahl 2018 betrachtet, keine leichten Jahre“, stellte der Ortsvorsitzende rückblickend fest. Auf die örtliche Kommunalpolitik bezugnehmend, kritisierte er, dass beim zumindest vorerst gescheiterten Fernwärme-Vorhaben, bei der Planung für die Grundschul-Sanierung und im Personalbereich „viel Geld sinnlos ausgegeben“ worden ist.

Viel Respekt verdienen, so Hans Wagner, insbesondere Polizei, Feuerwehr, Notärzte und Sanitäter, die immer mehr bei ihren stressigen Einsätzen angepöbelt oder sogar bedroht werden. Deshalb rief er dazu auf, mitzuhelfen, dass diese gesellschaftlichen Fehlentwicklungen gestoppt und statt dessen Hilfs- und ehrenamtliche Einsätze wieder mehr anerkannt werden. Weiter appellierte an die Versammelten, sich für das vereinte Europa einsetzen und populistischen Strömungen keine Chancen lassen zu wollen.

Nach dem Kassenbericht, den Otto Janak erstattete, hat der SPD-Ortsverein finanziell eine gesunde Basis. Deshalb bescheinigte Revisor Bernhard Vogel eine ordentliche Kassenführung, so dass auch eine einstimmige Entlastung der amtierenden Vorstandschaft erfolgte.

Über die aktuelle Landespolitik informierte die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die insbesondere den Freien Wählern eine „angepasste Gefälligkeitspolitik“ beim Streit um die seit Jahren geplanten Flutpolder an der Donau unterstellte. Weiter hielt sie den Freien Wählern vor, einst in ihrer Oppositionszeit vertretene Politikansätze jetzt in der Regierungsverantwortung anders zu beurteilen. Auch die beantragte Verpflichtung für Supermärkte, aus dem Verkauf genommene und für den Abfall bestimmte Lebensmittel zwingend den landesweit agierenden „Tafeln“ zukommen zu lassen, haben CSU/FW abgelehnt. Ihre Aussagen zusammenfassend, meinte die Abgeordnete, man könne nicht immer von einer erfolgreichen CSU-Politik auf Landes- und kommunaler Ebene sprechen.

Die anschließend von der Landtagsabgeordneten geleiteten Neuwahlen erbrachten, neben den bereits drei genannten Vorsitzenden, nachstehende Ergebnisse: Schriftführer bleibt Michael Kapfhammer. Als Kassier wurde Alexander Tratzky gewählt. Um das Organisatorische kümmern sich weiterhin Hans Seidl und Georg Wild. Als Beisitzer wurden gewählt: Christel Engelhard, Fridolin Selzer, Stephan Hansen und Otto Janak. Auch die Delegiertenwahlen für unterschiedliche Parteistruktur- und amtliche Wahlkreisbezirke (für Aufstellung der Kreistagsliste) wurden einvernehmlich abgewickelt. Aus alters-bedingten Gründen verabschiedeten sich – nach jahrzehntelanger Mitarbeit – Karl Blechinger und Josef Sehofer aus der Vorstandschaft.

 
 

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