„Altdorf braucht mehr als eine Veränderung“

Presse

Auftaktveranstaltung mit Hans Wagner, Josef Sehofer, Hans Seidl, Sabine Wimmer, Christel Engelhard und Georg Wild

SPD-PLW-Bürgermeisterkandidat Hans Seidl will einen Wechsel und erläutert seine Ziele

Die Marktgemeinde sorgte jüngst mehrmals für negative Schlagzeilen. Bürgermeisterkandidat Hans Seidl von „SPD und Parteilosen Wählern“ warb daher für die Vermeidung solcher Schlagzeilen, für eine bessere Transparenz der Rathaus-Politik und für mehr Bürgerbeteiligung. „Altdorf muss angesichts seiner beliebten Wohnort-Lage mehr aus sich machen“, forderte der Kommunalpolitiker.

Die Auftakt-Veranstaltung im Gasthaus Huber eröffneten SPD-Ortsvorsitzender Hans Wagner und die Parteilosen-Sprecherin Sabine Wimmer gemeisam, die sich über den guten Besuch freuten. Das Interesse der Bürger für die Kommunalpolitik scheint, wie  Vorstellung und Diskussion bestätigten, derzeit groß zu sein. Hans Seidl erlebte daher viel Zuspruch, als er seine Politik-Themen auflistete.

Nach den Worten des Bürgermeisterkandidaten muss die Marktgemeinde absehbar ihren Energie-Verbrauch bei den Kommunalgebäuden um rund 30 Prozent reduzieren, Bauland für junge Familien realisieren, selbst preiswerten Wohnraum schaffen und den Ausbau des Hochwasserschutzes vorantreiben, auch wenn hier das Wasserwirtschaftsamt zuständig ist.

Insgesamt sieht Hans Seidl die Marktgemeinde vor einem gesellschaftlichen Wandel. Die Kommune muss darauf die richtigen Antworten finden. Immer mehr Mitbürger haben einen Migrationshintergrund. Deshalb sei auch eine gute Informationspolitik gefragter denn je. Und unnötiger Streit des Personals und der Rathaus-Führung lähmt die Verwaltung.

Das klägliche und dazu recht teure Scheitern des geothermalen Fernwärme-Vorhabens wäre laut Hans Seidl vermeidbar gewesen, wenn der Bürgermeister mehr auf Warnungen und Mahnungen gehört hätte. Eine Geothermie wäre zwar ökologisch sinnvoll, war aber betriebswirtschaftlich nicht tragfähig. „Ich hoffe nun, dass Altdorf mit wenig Geld zumindest einen vorläufigen Schlussstrich unter dieses Vorhaben ziehen kann“, erklärte der Kommunalpolitiker.

Die Erweiterung und Generalsanierung der Grundschule sind nun, nach einem Jahrzehnt, auf den Weg gebracht. Laut Hans Seidl kommt die Marktgemeinde auch nicht umhin, das Angebot für die Ganztagsbetreuung der Kinder auszuweiten. Schließlich räumte der Bürgermeisterkandidat auch den Feuerwehren und den Vereinen einen hohen Stellenwert ein, deren vielfältiges Ehrenamts-Engagement der Kit der Gesellschaft sei.

Für die „Parteilosen“ sprach Sabine Wimmer, die meinte, der Bürgermeister müsse nicht zu jeder Gratulation gehen. Vielmehr gehöre dieser in das Rathaus. Dann würde dort möglicherweise wieder mehr Ruhe einkehren. Zweiter Bürgermeister Georg Wild sieht in Hans Seidl den „Mann für Gerechtigkeit“. Und mehrere Ratskandidaten schilderten ihre Beweggründe für die Kandidatur und stellten fest: „Altdorf braucht mehr als eine Veränderung, sondern den Wechsel“. Altbürgermeister Josef Sehofer prangerte an, dass trotz des Gutachtens 2007, das die Wirtschaftlichkeit eines geothermalen Fernwärme-Vorhabens verneint habe, inzwischen hier inzwischen rund acht Millionen Euro „verbrannt“ worden sind.

Über das Landkreis-Geschehen sprach die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard, die insbesondere die Gesundheits-, Schul- und Verkehrspolitik aufgriff. Nach ihrer Aussage würden die Bürger einen weiteren Ausbau der medizinischen und notärztlichen Versorgung erwarten. Angesichts der Bevölkerungszunahme braucht der Landkreis in absehbarer Zeit ein weiteres Gymnasium und eine weitere Realschule. Im öffentlichen Nahverkehr muss auch ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Studenten eingeführt werden. 

 
 

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