Nicht an den Familien sparen

Familie


die beiden Kreisvorsitzenden Kerstin Schanzer und Ruth Müller

Die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Elterngeldes stößt bei der Führung der Landkreis-SPD auf strikte Ablehnung.

„Nun ausgerechnet bei einem erfolgreichen und modernen Instrument der Familienpolitik sparen zu wollen ist das Gegenteil von intelligentem Sparen“, kritisiert die Kreisvorsitzende der SPD Ruth Müller. Mit dem Elterngeld habe die SPD vor allem erwerbstätigen Müttern eine Brücke bauen wollen, Familie und Beruf zu vereinbaren. „Diese Brücke darf nun nicht von der neuen Bundesregierung beschädigt werden. Hier darf nicht an den Familien gespart werden, denn diese sind die Zukunft des Landes“, fordert die stellvertretende Kreisvorsitzende und berufstätige Mutter Kerstin Schanzer. Die von Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU) vorgeschlagenen Kürzungen seien zudem Wahlbetrug. Vor der Bundestagswahl hätten CDU und CSU noch die zusätzliche Einführung eines Teilelterngeldes sowie mehr Vätermonate versprochen. Jetzt verabschiede sich die Bundesregierung von diesen Versprechen und mache mit einer Kürzung für mittelständische Familien und einer
kompletten Streichung für Familien mit Arbeitslosengeld-IIBezug
das Gegenteil. Dabei sei die finanzielle Situation heute nicht wesentlich anders als vor der Bundestagswahl, auch die Schuldenbremse sei vor der Wahl bekannt gewesen. „So kann man mit den Familien nicht umgehen. Es ist auch völlig absurd, erst das Kindergeld um 10 Euro zu erhöhen und dann das Elterngeld kürzen zu wollen. Netto droht den Familien in Stadt und Landkreis Landshut deutlich weniger in der Tasche, vor allem wenn dann auch noch eine Kopfpauschale bei den Krankenkassenbeiträgen dazu kommen sollte“, so die beiden Vorsitzenden der SPD im Landkreis.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

 

WebsoziCMS 3.8.9 - 001040863 -

WebSozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis
 

Kommunalwahl 2020

Das Kandidatenblatt finden Sie hier

 

SPD Altdorf - aktiv seit über 100 Jahren

Unsere Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum sehen Sie hier.